Wo bleibst Du Trost der ganzen Welt?

 

"Sie weinet des Nachts, daß ihr die Tränen über die Backen laufen. Es ist niemand unter allen ihren Freunden, der sie tröste; alle ihre Nächsten verachten sie und sind ihre Feinde worden."

(Klagelieder 1,2)


Während des Zweiten Weltkriegs gab es schätzungsweise 200.000 Frauen, vorwiegend Koreanerinnen, die verschleppt und zu Sex in Kriegsbordellen der japanischen Armee gezwungen wurden. „Trostfrauen“ wurden sie genannt, weil sie den japanischen Soldaten „Trost“ geben sollten. Für die Frauen selbst war es ein Horror. Die Überlebenden trugen tiefe Verwundungen an Leib und Seele ihr Leben lang.
Immer noch und immer wieder wird in bewaffneten Konflikten Vergewaltigung als Kriegswaffe eingesetzt. Sie trifft weltweit vor allem Frauen, aber auch Männer und Kinder.
Gibt es in solchen Situationen der Entmenschlichung Trost?
„Wo bleibst du Trost der ganzen Welt?“ – wie ein Klagen, wie ein Schrei der Verzweiflung, so kommt die Frage daher. Gleichzeitig klingt die Frage auch wie ein Herbeirufen des Trostes, wie ein Gebet: „Komm endlich, komm in unsere Welt und tröste die verletzt an Leib und Seele sind. Komm du Vater und Mutter allen Erbarmens und du Gott allen Trostes. Befreie, rette und erlöse vor allem Bösem. Bring Licht in die Finsternis und heile die Wunden.“


Impulse

  • Was gibt Ihnen Trost?
  • Wo geben Sie anderen Trost?
  • Gibt es ein Wort des Trostes, das Ihnen am Herzen liegt?
 

Diese Adventsspur wurde gelegt von Ulrike Hofmann

 

 
Aus "Spurensuche" vom 28. November 2022

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