Tue Gutes!

 

"Wer sich am Leben freuen will...wende sich vom Bösen ab und tue, was gut ist." (1.Petrus 3,18)

 


Vor Kurzem begegnete ich einer jungen Frau, die mir von ihrem freiwilligen Engagement in Afghanistan berichtete. Sie erzählte davon, dass sie regelmäßig mehrere Wochen dort im Jahr verbringt, um Mädchen und Frauen, die Opfer eines Brandanschlags wurden, zu helfen. Gemeinsam mit anderen hat sie eine Hilfsorganisation aufgebaut, um jene beim Überleben und Weiterleben zu begleiten. Ich war beeindruckt von ihren Erzählungen und von diesem bemerkenswerten Engagement.
Weniger außergewöhnlich, aber dennoch mit ähnlicher Intensität, Ausdauer und Geduld engagieren sich auch hierzulande viele Menschen. Laut Bundesregierung sind etwa 6 Millionen Menschen allein in der Arbeit mit Geflüchteten aktiv. Darüber hinaus engagieren sich viele in Kirchengemeinden, in Vereinen, in sozialen, kulturellen, politischen Initiativen u.a. Ohne sie würde nichts laufen. Ohne sie würde unsere Gesellschaft auseinanderbrechen.

Was motiviert Menschen dazu, sich derart zu engagieren? Woher kommt ihre Motivation?
Ist es in die Wiege gelegt oder anerzogen?

In der christlichen Tradition kennen wir das Motiv der selbstlosen Hingabe. Jesus hat sein Leben hingegeben für andere, um den Menschen Gottes Liebe zu zeigen und sie zu erlösen. Wer sich geliebt fühlt, kann auch Liebe weitergeben. Das Gebot der Nächstenliebe dürfte allen Christinnen und Christen vertraut sein. Und je nach Gaben engagieren sich Menschen in diesem Sinne ganz unterschiedlich. Manche tun es im privaten Bereich, in dem sie dort die Fürsorge für andere übernehmen. Andere tun es öffentlich, indem sie anderen zur Seite stehen, für bessere Lebensbedingungen eintreten und sich zivilgesellschaftlich engagieren. Ich bin froh und dankbar, dass nicht nur religiöse Menschen sich für das Gemeinwohl einsetzen.
Zur christlichen Identität sollte es jedoch allemal dazugehören: Mitgefühl für Menschen zu haben und es in der Tat auch zu zeigen. Denn Verantwortung vor Gott geht einher mit der Verantwortung vor der Welt. Dem Glauben folgen Taten.
 

Impulse

  • Wo übernehmen Sie Verantwortung in der Welt?
  • Wo begeistert sie das Engagement anderer?


Diese Spur wurde gelegt von Ulrike Hofmann

 

Aus Spurensuche vom 25. Juni 2018

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